Sooo, dann fange ich mal an.
Zur Zeit bin ich ja in Berlin. Glücklicherweise. Ich kann immer noch nicht fassen, dass ich dieses Praktikum wirklich erhalten habe.
Ursprünglich hatte ich mich beginnend ab September bei verschiedenen Filmproduktionsfirmen in Leipzig beworben. Aber wie das Schicksal so spielt, habe ich nur Absagen bekommen, die letzte soger erst einen Tag vor dem eigentlichen Beginn. Aus lauterTrotz habe ich dann meine Bewerbung an die ganz großen Firmen in Berlin verschickt. Und siehe da, ZIEGLER-Film suchte zufällig gerade einen Praktikanten für die Postproduktion. Nach einer Fahrt nach Berlin und einem 20-minütigen Bewerbungsgespräch war es dann klar: ab dem 15. Septmeber konnte ich in der Haupstadt anfangen.
Und nun bin ich schon seit über zwei Wochen hier. Und es gefällt mir wahnsinnig gut! Ich bin in der Postproduktion eingesetzt, das heißt wir organisieren die Nachbearbeitung der Filme. Wir koordinieren die Termine für Schnitt und Vertonung, versorgen die Produzenten mit Mustern der einzelnen Drehtage und sind die ersten Ansprechpartner wenn es ums DVD-Kopieren geht. Das ist im Moment vor allem meine Aufgabe. Ich lade die Muster herunter, brenne sie und gebe sie anschließend an die entsprechenden Ansprechpartner weiter. So weit eine nicht allzu anspruchsvolle Aufgabe, aber bis ich kapiert habe, welches Muster man mit welchem Programm brennt und welches Menü nun wo erscheinen soll, hat es schon eine Weile gedauert.
Ich sitze zusammen mit Tillman und seiner Assistentin Iris im Büro. Die beiden sind supernett und auch nicht genervt, wenn ich zum vierten Mal nachfrage, ob ich nun Nero Video, Express, oder doch ein ganz anderes Programm benutzen muss.
Wenn beide außer Haus sind, habe ich die Gewalt über das Telefon. Mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt und liebe es. Denn dann schiebe ich mir einfach einen Film rein, trinke Kaffee (der BESTE!) und höre mit einem Ohr hin ob das Telefon klingelt oder doch irgendjemand etwas von mir will. Kurz vor sechs stelle ich das Telefon dann aus und mache mich auf den Heimweg. Ja, und so schnell können zwei Wochen vergehen. Aber ich habe wirklich schon viel gelernt und stelle mich nicht mehr ganz so dusslig an wie am Anfang!
Momentan fahre ich am Wochenende noch nach Hause, weil immer etwas Anderes ansteht. Da mein Büro direkt am ZOB ist, ist das gar kein Problem. Rein in den Fernbus und nach 2 Stunden (theoretisch) bin ich da. So auch heute - das lange Wochenende muss ich nutzen! Ich wünsche euch allen einen wundervollen zusätzlichen freien Tag. Bis bald!
| Der BESTE Kaffee |
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